Josef Nagl ist ein Karateka der zu den österreichischen Pionieren des Karate zählt. Er begann 1969 bei HANSHIN Isao ICHIGAWA 10. DAN SHUDOKAN mit dem Karatetraining.
Ab 1971 trainierte er bei dem späteren österreichischen Nationaltrainer Takeji OGAWA 8. DAN GOJU RYU, weitere Trainer von ihm waren damals Dr. Nechwatal und Wallner.
1975 wechselt er zur Stilrichtung Shotokan und trainierte mit vielen österreichischen Trainern (Georg Weiner, Gerhard Holper und Michael Canoy).
International waren seine Trainer Kan Shiwamori 7.DAN ,Sugimura 8. DAN ehm. schweizer Nationaltrainer, Hideo Ochi 8. DAN ehm. deutscher Nationaltrainer, Diky Donovan 7. DAN englischer Nationaltrainer und Dario Machini 7. DAN ehm. Kata – Weltmeister.

Joseftobi

Josef Nagl ist Trainer und Betreuer seit 1975

1976 begann er mit Kindern, Schüler der Wiener American School, Karate zu trainieren, damals galt die allgemeine Meinung, daß Karate kein Sport für Kinder sei, die gleiche Meinung betraf auch Karate für Frauen.

Später schrieb er im Rahmen seiner Trainerausbildung seine Arbeit über Karate für Kinder. Viele Vereine in Österreich nahmen dieses Thema auf und sorgten dafür Nachwuchskarateka auszubilden. Im Gegensatz zu damals ist es heute eher unvorstellbar keine Kinder und Frauen im Verein als Mitglied zu haben.

1982 gründete Josef den NIPPON SHOTOKAN KARATE CLUB

Alles begann mit einer Hand voll Karateka, der höchstgraduierte war damals 6. Kyu (Grüngurt). Besonderer Dank gilt Johann Sobisek, der wie Josef Nagl seine gesamte Freizeit zur Verfügung stellte und ihm tatkräftig und unentgeltlich beim jahrelangen Aus- und Umbau des Dojos massiv unterstützte. Neben Familie, Beruf und Training bauten die beiden insgesamt sieben Jahre unser Dojo (Clublokal) aus.

Josef und der Erfolg

Mittlerweile beinhalten seine KARATE – Aktivitäten 39 JAHRE Karate, 33 JAHRE als Trainer und 25 JAHRE als Vereinsvertreter (Obmann), Bundeskampfrichter, Landestrainer und Leiter der DAN – Prüfungskommission im Landesverband Burgenland, ehem. Vize- und Landespräsident, ehem. ÖKB 1. und 2. Vizepräsident, ehem. Bundesregional- und Landestrainer Wien.

Er konnte mit der Ausbildung seiner Karateka zum Teil das erreichen, was er sich im Geist vorgestellt hatte. Seine Karateka haben ihre Perfektion bei den World-Games 1×2. Platz, im World-Cup 3×2. Platz, bei acht Weltmeisterschaften 2×3. Platz , bei Europameisterschaften 1×1., 2×2.+ 7×3. Platz, bei Europameisterschaften der Stilrichtungen 18×1. Platz. und bei internationalen Turnieren (84×1., 70×2. und 116×3.Platz) gemessen. Außerdem folgten noch viele Staatsmeister 65×1. Platz, Österr. Juniorenmeister 38×1. Platz und Landesmeister 153×1. Platz.

Er hat gute bis sehr gute Karateka ausgebildet und hat mit ihnen bis dato mehr als 1300 Medaillen national und international erreichen können, und wir hoffen es geht noch lange weiter. Recht herzlichen Dank an alle Karateka die er ausbilden durfte.

1997 schlug er dem damaligen Bundestrainer vor, Kihon Ippon- und Jiyu Ippon Kumite als Wettkampfform für den Nachwuchs in allen Klassen einzuführen.

Im NIPPON SHOTOKAN KARATE CLUB gehört diese traditionelle Trainingsmethode zum Trainingsbestandteil. Die Erfolge, die Josef mit uns erbracht hat, tragen mit seiner Methode zur Abrechnung bei.